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EPT Berlin – Räuber gibt auf
Posted by: Markus Mueller - Do, 2010-03-18 20:56
Einer der vier Verdächtigen, der vor zehn Tagen das PokerStars European Poker Tour Berlin Main Event überfallen hat, hat sich der Polizei ergeben. Er hat auch die Namen seiner drei Komplizen genannt, die noch immer auf der Flucht sind.
Der Fall wurde vor kurzen ebenfalls im deutschen Fernsehen in einer Sendung erwähnt, die versucht ungelöste Fälle aufzuklären. Aber nicht nur in Deutschland hat der Fall Schlagzeilen gemacht, die ganze Welt scheint vom
EPT Berlin Raub mitbekommen zu haben. Nach vielen Tagen ohne bekannte Fortschritte, schaffte die Polizei am Mittwoch den Durchbruch, als sich ein 21-jähriger der Polizei ergab und im Verhör sofort die Namen der drei anderen Räuber nannte. Zu ihnen gehören Ahmad el-Awayti, ein 20-jähriger mit unbekannter Nationalität, Jihad Chetwie ein 19-jähriger Deutscher und Mustafa Ucarkus, ein 20-jähriger Türke.
Am Samstag dem 06. März um 14:15 stürmten vier bewaffnete Männer die Registrierungszone für das EPT Berlin Event im Grand Hyatt Hotel. Die Diebe schafften es €242.000 fortzuschaffen, obwohl die Zahlen in den Medien zu variieren scheinen. Neben dem einen Verdächtigen der sich mittlerweile in Polizeigewahrsam befindet, hat die Polizei auch das Fluchtauto, einen netten Mercedes sichergestellt. Staatsanwalt Frank Heller, erzählte den Medien, dass die Beute unter den vier Banditen zu gleichen Teilen aufgeteilt wurde.
Im Internet zirkulierten ein paar Nachrichten, ob es sich wohl um einen Insiderjob handeln würde. Die Verdächtigen betraten nicht den Turniersaal, sondern attackierten einen Hotel Praktikanten und mehrere unbewaffnete Sicherheitsleute in der Registrierungszone. Staatsanwalt Heller sagte weiter: „die Räuber schauten sich an wo das Geld gehalten wird, wie das Geld gesichert ist, gibt es Wachen und sind diese Wachen bewaffnet… Als sie sahen, dass die Sicherheitsleute nicht bewaffnet waren, entschieden sie dass sie eine Chance hätten.“
PokerStars beschuldigt die Spielbank Berlin, die das
Pokerturnier organisiert haben, die Entscheidung getroffen zu haben unbewaffnete Wachen zu postieren.
Als sich die Aufregung wegen des Überfalls beim EPT Berlin Main Event gelegt hatte, schaffte es der Amerikaner Kevin „ImaLuckSac“ MacPhee den Sieg zu erringen, der mit einer Millionen Euro dotiert war. MacPhee überstand seinen Gegner Ilari Tahkokallio im Heads Up Match. Dieser musste sich mit dem zweiten Preis und €600.000 zufrieden geben.