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Neue Führung bei der WPT Legends

Posted by: Markus Mueller - Mi, 2009-08-26 22:11

Als die 27 Personen Geldblase am Montag geplatzt war, hatte Bryan Devonshire die Chipführung inne, aber er hatte kurz danach ein großes Problem als Todd Terry den Nut Flush gegen seinen kleineren Flush floppte und das im bisher größten Pott des Turniers.

Terry hatte nun die Chipführung mit 850.000 in Chips inne.

„Ich hatte unglaubliches Glück,“ sagte er. „Brian ist ein Freund von mir und ich fühle mich schlecht für ihn.“

Terry hat den zweiten Platz bei einem Event der World Series of Poker (WSOP) belegt und auch einen zweiten Platz bei der Borgata World Poker Open in seinem Turnierbuch. er wird wahrscheinlich darauf zählen, dass ihm diese Erfahrung bei der WPT Legends helfen wird.

„Ich war an ein paar Finaltischen mit großem Geld und großen Einsätzen und dies sollte definitiv hilfreich sein,“ sagte er. „Wenn man die Chipführung innehat, dann ist der Druck noch ein bisschen größer. Viel kann richtig und gut verlaufen und vieles kann komplett falsch verlaufen und die Erwartungen sind groß.“

Mit der Chance seine bisherigen Pokerkarriere Turniergewinne zu verdoppeln indem er bei den Legends gewinnen würde ist Todd Terry vorsichtig nicht die Kücken zu zählen, bevor sie geschlüpft sind.

„Auf jeden Fall wäre es eine große Sache einen World Poker Tour Titel zu gewinnen, aber wir sind davon noch weit entfernt,“ sagte er.

Sich selbst einen Platz an dem Finaltisch zu sichern wird nicht einfach. Eine ganze Reihe an topp Online Poker und live Poker Spielern sitzt neben ihm, inklusive den 2009 WSOP November Ninern Steven Begleiter und Kevin Schaffel, den WPT Five Diamond Champion Eugene Katchalov und WSOP Armbandgewinnern Prahlad Friedman, Toto Leonidas und James Mackey.

Seitdem Mackey in 2007 ein WSOP Armband gewonnen hat, hat er richtig viel in der live und der Online Poker Arena gewonnen. Nun Erfolg bei der World Poker Tour hat ihn bisher gemieden und er freut sich über die Möglichkeiten bei der Legends.

„Meine WPT Resultate waren sehr armselig,“ erklärt er. „Ich würde wirklich gerne am Finaltisch sitzen. Es wäre einfach nett diese Last von mir zu haben.“

Es wäre auch der Umschwung für den 23-jährigen Mackey, einem der jüngsten und hellsten Sterne im Pokerzirkus, denn 2009 war bisher eher sub-optimal für ihn.

„Ich hatte eine Menge Bubbles,“ sagte er. „Ich denke ich habe OK gespielt, manchmal wird es aber einfach schlecht. Dieses Jahr war definitiv schlechter, als die letzten beiden.

Seine Chance zum Rückschlag hier beim Legends kommt mit einer sehr extrem nach oben ausgerichteten Auszahlstruktur. Der Erstplatzierte erhält $1.009.000, aber von da wird es schnell weniger, denn der Zweite bekommt nur noch $471.670 und für den Drittplatzierten gibt es sogar nur noch $231.300.

Während alle sechs Plätze bei den WPT Finaltischen normalerweise sechsstellige Auszahlungen haben, so bekommt der Sechstplazierte bei diesem Event im Bicycle Casino nur $89.220.

Mackey gibt zu, dass es definitiv sein Spiel von jetzt an beeinflussen wird.

„Wenn Du einen Finaltisch erreichst, dann kommt eine Menge Mathematik ins Spiel,“ erklärt er. „Es ist wichtig sich nach oben zu bewegen. Wenn man einen Punkt sieht an dem ein Gegner wenige Chips hat, dann muss man das bewerten und darüber nachdenken ob man sich einen Platz nach vorne schiebt.

„Wann auch immer eine Auszahlstruktur so extrem verläuft, dann spielt dies alles eine kleinere Rolle und man muss aggressiver spielen, denn der Erste zu sein ist was zählt.“

Reader Comments

Klimatiker
Aug 26, 2009
Den Namen Macky habe ich im Zusammenhang mit der WSOP schonmal gehört, aber wer ist Toto Leonidas?

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