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Unabomber holt sich die PartyPoker World Open V
Posted by: Markus Mueller - So, 2009-10-18 12:57
Laak hat eines der Gesichter im Poker mit dem höchsten Wiedererkennungswert. Aber er hat schon lange keinen großen Schlag mehr gelandet, seitdem er eine Episode von „Poker After Dark“ in 2007 gewann.
„Dies war eine wilde Achterbahnfahrt und ich bin stolz darauf sie mit diesen unglaublichen Charakteren geteilt zu haben“, sagte Laak. „Sie waren ein ganz schön harter Haufen. Wow – was für eine Ehre.“
Laak schlug den australischen Qualifikanten Jan Veit im Heads Up Match um sich den ersten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von $250.000 zu sichern.
Bei der PartyPoker World Poker Open V, an der man nur auf Einladung hin teilnehmen durfte, spielten unter anderem Tom Dwan, Roland de Wolfe und James Akenhead. All diese Spieler wurden in den Vorrunden rausgeworfen.
Als sich der Rauch aus den Vorrunden langsam gelegt hatte hatten sich Laak, Schwartz, Sexton, Tilly, Andy Black, Bodo Sbrzesny und Veit Plätze am Finaltisch gesichert, der am Donnerstag stattfand.
Nach einem langsamen Start auf dem Weg zum Finaltisch, sprang Black in eine frühe Führung und war aber auch überraschenderweise der erste der sich verabschieden musste, als er plötzlich weniger Chips auf der Hand hatte und seine König – Bube Kombination gegen Laaks Ass - Sieben antreten ließ und verlor.
Sexton der als einziger in diesem Jahr in die Poker Hall of Fame aufgenommen wurde, war der nächste der sich verabschieden musste als er Pocket Achten gegen Veits Pocket Könige antreten ließ.
Tilly ging anschließend ihren Weg in die Zuschauerränge nachdem sie mit Ass – Bube All-in gegangen war und Veit die Hand mit Pocket Neunen gewann.
Veit preschte weiter vor, als er den PartyPoker Pro und Zögling Sbrzesny auf dem vierten Platz raus kickte. Damit kämpfte er es mit Laak und Schwartz aus.
Der immer kontrovers diskutierte Schwartz überlebte mehrere Bad Beats am Finaltisch. In seiner letzten Hand ging er mit Ass – Zehn gegen Veits Kreuz König, Kreuz Bube an. Veit holte sich auf dem River einen Flush und kickte Schwartz auf dem dritten Platz raus.
Laak und Veit gingen ins Heads Up mit fast gleich großen Chipstapeln, aber es brauchte nur eine Hand um ihr Schicksal zu entscheiden.
Veit ging All-in mit Ass – Vier in der ersten Hand des Heads Up Matches und Lake callte mit Ass – Acht. Eine Acht auf dem Flop war genug, damit Laak sich den Sieg der Hand holte und einen extrem größeren Chipstapel als Veit bekam. Veit war gezwungen in der nächten Hand mit Bube – Sieben All-in zu gehen.
Laak callte mit Dame – Neun und das Board half keinem und half damit wiederum Laak sich den Titel und $250.000 zu holen.
Das Endresultat der PartyPoker World Open V sah folgendermaßen aus:
- Phil Laak - $250.000
- Jan Veit - $100.000
- Luke Schwartz - $40.000
- Bodo Sbrzesny - $30.000
- Jennifer Tilly - $25.000
- Mike Sexton - $20.000
- Andy Black - $15.000